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Informationen zu unserer gymnasialen Oberstufe (GOS)

Auszug aus der Gemeinschaftsschulverordnung § 2:

„(2) Die Gemeinschaftsschule verfügt über eine eigene gymnasiale Oberstufe am Standort oder kooperiert in Oberstufenverbünden insbesondere mit anderen Gemeinschaftsschulen oder mit grundständigen Gymnasien, Oberstufengymnasien und gymnasialen Oberstufen mit berufsbezogenen Fachrichtungen an öffentlichen Berufsbildungszentren.

Sie bietet so selbst die Berechtigungen der Sekundarstufe II und nach Klassenstufe 13 die allgemeine Hochschulreife an; die Zugehörigkeit der Schülerinnen und Schüler zu ihrer Gemeinschaftsschule bleibt auch bei Kooperationen erhalten; die Entscheidung über die jeweilige Organisationsform trifft die Schulaufsichtsbehörde unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort und der  Klassenbildungs-verordnung.

Die gymnasiale Oberstufe der Gemeinschaftsschule umfasst mit der einjährigen Einführungsphase und der zweijährigen Hauptphase insgesamt drei Schuljahre.

In der Ausgestaltung richtet sie sich nach den Bestimmungen der Verordnung – Schul- und Prüfungsordnung – über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung im Saarland (GOS-VO von 2018).“

Nach einer mehr als 10-jährigen Kooperation mit der Peter-Dewes-Schule-Losheim besteht seit dem Schuljahr 2018/19 der gemeinsame Oberstufenverbund.

Dadurch gehören unsere Schülerinnen und Schüler auch in der Oberstufe weiterhin der Eichenlaubschule an, werden aber gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der PDG in Losheim unterrichtet.

Im Sommer 2021 hat die Eichenlaubschule erstmals Abiturientinnen und Abiturienten mit dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife verabschiedet.

  • Welche Vorteile bietet die GOS in unserem Verbund?
  • Grundsätzlich können die Schülerinnen und Schüler (SuS) jede gymnasiale Oberstufe im Saarland und auch bundesweit besuchen, dies gilt für alle Formen der gymnasialen Oberstufe (auch für berufliche Gymnasien).

Aber:

  • Die SuS werden in Losheim auch von Lehrkräften der Eichenlaubschule mit Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II unterrichtet, was die Umstellung auf eine neue Schule und unbekannte Lehrkräfte verringern kann.
  • Die Schulleiterin Frau Dibos und der stellvertretende Schulleiter Herr Neumeyer bieten regelmäßige Sprechzeiten in Losheim an.
  • Bereits in den Klassenstufen 9 und 10 finden regelmäßig gemeinsame Fachkonferenzen der A-Kurs-Lehrkräfte aus Losheim und Weiskirchen statt, um die SuS beider Schulen optimal auf den Einstieg in die Gymnasiale Oberstufe vorzubereiten. So stellen beispielsweise interne Vergleichsarbeiten sicher, dass die SuS den Unterricht in den Kernfächern der Einführungsphase mit vergleichbaren Voraussetzungen beginnen.
  • Voraussetzungen zum Übergang in die GOS
  • In drei der fünf angebotenen A-Kurse muss ein Notendurchschnitt von mindestens 04,0 erreicht werden (Punkte beziehen sich auf das 15er-System). Davon müssen mindestens zwei den Hauptfächern angehören (Ma, D oder En). Der dritte einzubringende Kurs kann auch Chemie oder Physik sein.
  • In allen übrigen Fächern muss ein Notendurchschnitt von mindesten 07,0 erreicht werden. Dabei wird einer der verbleibenden zwei A-Kurse auf E-Niveau und der andere auf Niveau ohne Fachleistungsdifferenzierung umgerechnet.
  • Was ändert sich allgemein an der GOS gegenüber der Mittelstufe?
  • Das Arbeitstempo ist höher als bisher gewohnt und die Aufgabenstellungen werden komplexer.
  • Was ändert sich konkret?
  • Fremdsprachen:

In der Klassenstufe 11 muss neben Englisch noch eine zweite Fremdsprache belegt werden. Sollte Französisch von Klasse 7 – 10 besucht worden sein, muss das Fach in der 11 fortgeführt werden (kann aber dann nach der 11 abgewählt werden). Die SuS, die an der ELS kein Französisch hatten, müssen für die kompletten drei Jahre der GOS Spanisch belegen. Spanisch kann in der 11 als 3. Fremdsprache gewählt werden, in der Hauptphase dürfen insgesamt jedoch nur zwei Fremdsprachen belegt sein.

  • Eines der Fächer Physik, Chemie, Biologie und Erdkunde kann nach der Klassenstufe 10 abgewählt werden.
  • Geschichte muss in der Hauptphase für mindestens zwei Halbjahre belegt und anschließend in die Abiturqualifikation eingebracht werden, deshalb ist eine Abwahl nicht zu empfehlen.

Achtung:

Fächer, in denen eine Abiturprüfung (insgesamt vier schriftliche und eine mündliche Prüfung) abgelegt werden soll, müssen in allen drei Jahren belegt worden sein!

  • Was ändert sich in der Hauptphase?
  • Der Unterricht findet nicht mehr im Klassenverband, sondern im Kurssystem statt.
  • Die Schülerinnen und Schüler müssen  11 Kurse belegen, darunter 2 Leistungskurse (5-stündig), sowie Grundkurse mit 2,3,oder 4 Wochenstunden.

Für weitere Fragen zur Einführungsphase bzw. zur Hauptphase und den Abiturprüfungen stehen wir Ihnen unser stv. Schulleiter Herr Neumeyer (patric.neumeyer@els-weiskirchen) gerne zur Verfügung.

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