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‚DigiSnick‘ – ein besonderer Projekttag rund um Medien an der Eichenlaubschule

‚DigiSnick‘ – ein besonderer Projekttag rund um Medien an der Eichenlaubschule

‚DigiSnick‘ – ein besonderer Projekttag rund um Medien an der Eichenlaubschule

Weiskirchen. Mit ‚DigiSnick‘ war der letzte Donnerstag an der Eichenlaubschule (ELS) Weiskirchen überschrieben. Er sollte zu einem besonderen Tag an der Schule werden, denn statt am üblicherweise auf dem Stundenplan stehenden Fachunterricht teilzunehmen, durchliefen die Schülerinnen und Schülern Workshops zur Förderung der Medienkompetenz. Auch sie selbst konnten Workshops anbieten und wurden so zu Teilgebern der Veranstaltung. Die ELS öffnete sich an dem Tag noch auf weitere Weise: Eingeladen waren eine Vielzahl an Experten aus den Bereichen Medien/Digitalisierung, der Polizei, dem Jugendschutz und Eltern/Erziehungsberechtigte, sowohl als Teilnehmer als auch als Anbieter von Workshops. Der übliche Zeitrahmen eines Schultages wurde durchbrochen und die Schüler waren eigenständig in den verschiedenen Bereichen des Hauses unterwegs. Organisiert wurde ‚DigiSnick‘ von den beiden Lehrerinnen der ELS Julia Frei und Anika Kirsch, die dem Medienkompetenztag auch den Namen gegeben hatten. Sie wurden tatkräftig unterstützt durch den Didaktikleiter Alexander Koch. Alle drei steckten ihre ganze Medien Expertise in das Programm des Tages und konnten viele bestehende Kontakte nutzen, um Experten für die Workshops zu gewinnen. Auch der Moderator des Tages folgte der Einladung der Eichenlaubschule. Dejan Mihajlovic lobte den Mut der Schule unter Schulleiterin Rita Dibos, sich mit dem ‚DigiSnick‘ Tag an eine große Schülerschaft und die Lehrer als Teilnehmer und -geber von Workshops zu richten. Berechtigt aufgeregt war Rita Dibos so auch vor dem offenen Medienkompetenztag für die ganze Schulgemeinschaft. Der ‚DigiSnick‘ wurde schließlich zu einem erfolgreichen Tag an der Schule. „Es war ein großes Wagnis, den Tag als Barcamp mit 480 Schülerinnen und Schülern anzulegen. Barcamps sind normalerweise auf 300 Personen begrenzt, und das sind in der Regel Erwachsene. Aber unsere Schülerinnen und Schüler haben das ganz super gemacht und wir können mächtig stolz sein, dass alles so problemlos geklappt hat.“ Nach dem gemeinsamen Auftakt in der Hochwaldhalle durchlief jeder Teilnehmer im Laufe des Tages vier Einheiten (‚Sessions‘) à 45 Minuten. Das bestehende Angebot wurde dabei am Morgen erweitert durch Workshopangebote der Schüler und Lehrer, die zu sogenannten ‚Teilgebern‘ wurden. Dejan Mihajlovic erklärte das Vorgehen und bat die Schülergruppen und Lehrpersonen zu sich auf die Bühne. Nach dem Prinzip eines ‚Barcamps‘ wurden Workshops auf der Bühne vorgestellt, dann konnte per Handzeichen Interesse bekundet werden. Bei entsprechender Resonanz wurde man zum ‚Teilgeber‘. Die Schüler als ‚Teilgeber‘ teilten so in Workshops etwa ihr Wissen zur Arbeit mit IPads, zum mediengestützten Präsentieren mit Keynote oder dem GreenScreen. Schüler der Klasse 10 hatten eine spannende QR-Code Rallye durchs Schulhaus konzipiert. Einblick in die mediale Erfahrenswelt der Schüler konnten die Erwachsenen bei zwei Workshops zu TicToc bekommen, diese informierten auch über das Spiel Fortnite, wobei es hier zum einen um Faszination als auch Gefahren ging. Es kam zu vielen interessanten Gesprächen. Rita Dibos: „Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit uns Erwachsenen ihre Faszination für Computerspiele zu erklären. Sie stellten sich unseren kritischen Fragen und konnten unsere Skepsis gut nachvollziehen.“ Auch Eltern wurden zu Teilgebern. Zwei kollaborative Roboter der Firma ‚Rethink Robotics‘ konnten bestaunt und auch von Schülern programmiert werden. Im Eltern-Medien-Café konnte man sich mit den Referenten des Tages unterhalten, diese kamen vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien und von der Polizei oder aus der Schulsozialarbeit. Auch der Schulserver Iserv wurde vorgestellt. Bei den Workshops der ‚teilgebenden‘ Lehrern ging es u.a. um mediengestützten Matheunterricht oder Nachhaltigkeit im Alltag. Die Schüler konnten ihr Handy nutzen, um auf Instagram über den Tag zu berichten. Dies taten auch Frei und Kirsch auf dem Instagramaccount der Eichenlaubschule. Zu Gast waren auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Nachbarschulen. Sie hatten die Eichenlaubschule durch die Leihgabe vieler IPads unter die Arme gegriffen.

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